Cash Management Blog
Herzlich Willkommen zum Cash Management Blog von Dr. Krieger Wydawka & Partner. Auf dieser Seite berichten wir regelmässig über aktuelle Entwicklungen im Cash Management, über wichtige Entwicklung, aber auch über Randnotizen. Möchten Sie selbst einen Beitrag verfassen, bitten wir Sie diesen Beitrag uns per Mail zu senden.
--- 19. März 2010 ---
Dispute Management in Deutschland: Am 1. April dieses Jahres treten neue Datenschutzvorschriften in Kraft, die die Weitergabe von Kundendaten an Inkassobüros und Kreditversicherungen einschränken. Bei einer unberechtigten Weitergabe von Kundendaten muss sogar mit Schadensersatzforderungen gerechnet werden.
Bei noch nicht rechtssicher festgestellten Ansprüchen sollte mindestens zweimal schriftlich angemahnt werden und die Forderung erst nach einer Karenzfrist von 4 Wochen nach der 1. Mahnung an die Kreditversicherung/Inkassobüro übermittelt werden. Weiterhin muss der Schuldner darüber informiert werden.
Wir bitten daher unsere Kunden die die Forderungsmanagement Software SAGE Collect einsetzen, ihre im Programm hinterlegten Mahnstrategien rasch anzupassen. Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung.
--- 5. März 2010 ---
VDA-Präsident Matthias Wissmann forderte die Banken auf, "nicht nach einer Quartalsoptik zu entscheiden, sondern auch ein Zukunftsrating über die Perspektive von Unternehmen einzusetzen". Auch wir machen ständig die Erfahrung, dass Prognosen und Zukunftsaussichten bei der Beurteilung von Kreditengagements nur noch eine nachgeordnete Rolle spielen. Aber welche Rolle sollte dies bei der Etablierung von Basel II spielen! Georg Krieger
--- 4. März 2010 ---
Forderungsmanagement im Handwerk: Krisenzeiten
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten wird ein effektives Forderungsmanagement immer wichtiger, schreibt die Deutsche Handwerkszeitung und zitiert dabei eine Umfrage der Creditreform.
Um die Bonität ihrer Kunden zu beurteilen, greifen 79,1 Prozent der Betriebe auf Wirtschaftsauskünfte zurück. Bei Bestandskunden ziehen 69,7 Prozent der Handwerksbetriebe das bisherige Zahlungsverhalten zu Rate. Auch die Informationen anderer Geschäftspartner fließen zu 41 Prozent in das Krediturteil ein. Die Vergabe eines Kreditlimits sowie die regelmäßige Überwachung der Zahlungseingänge sind wesentliche Bausteine im Rahmen eines effizienten Forderungsmanagements. Allerdings setzen nur 45,4 Prozent der Befragten auf dieses wichtige Kontrollinstrument. DeutscheHandwerksZeitung.
--- 18. Februar 2010 ---
Kreditklemme - Gibt es sie oder gibt es sie nicht?
Dies Diskussion hält an: Die Deutsche Bank verneint die Kreditklemme und kündigt gleichzeitig Preis=Zinserhöhungen an. Das klingt zwar schöner, wenn der zuständige Bankvorstand Jürgen Fitschen erklärt: "Die Spreizung innerhalb des Unternehmenssektors wird in diesem Jahr weiter zunehmen." Unterm Strich werden viele Unternehmen mehr bezahlen.
--- 11. Februar 2010 ---
In eigener Sache: Für Kunden älterer Cash Management Programme der Software Suite "Universe" haben wir einige Screenshots zusammengestellt, die die Möglichkeiten des FRP Software Universe 3.1 darstellt. Der modulare Aufbau und die assoziative Nutzerführung haben bereits Tausende von Kunden in Europa begeistert. Bitte fordern Sie die Kurzdarstellung bei uns an. Unsere Durchwahl für Anfragen und Supportfälle ist die +49 (911) 22 35 21 .
--- 10. Februar 2010 ---
Noch gibt es sie nicht: Eine weitere neue Bank die Coporate Funding Association möchte ab Ende 2010 bietet Unternehmensfinanzierungen an. Voraussetzung für Finanzierungen wird dabei der Ivenstment Grade des Unternehmens sein, wie bfinance schon im Dezember 2009 berichtet hat. Der Investment Grade entspricht den IFD Ratingstufen I und II. Die WebSite der neuen Bank ist allerdings noch ein "One Pager".
-- 3. Februar 2010 ---
JP Morgan steigt in das Firmenkundengeschäft in Deutschland ein
Die amerikanische Großbank - so berichtet das Handeslblatt - möchte in Europa über 300 Banker beschäftigen. Auch in Deutschland ist die Intensivierung angedacht. Damit entsteht wieder ein wenig mehr Wettbewerb bei der Kapitalversorgung großer, mittelständischer und großer Unternehmen. Wir werden sehen, wann sich dies positiv auswirkt.
--- 15. Dezember 2009 ---
ABCP Programme (Asset Backed Commercial Programme) waren im Jahr 2009 eines der letzten Möglichkeiten des Verbriefungsmarktes, die während der Krise nicht zum Erliegen kam. So berichtet Freshfields Bruckhaus Deringer. Die Hans Böckler Stiftung hat bereits im Jahr 2008 eine "betriebswirtschaftliche Handlungshilfe" zum Verbriefungsmarkt veröffentlicht, die zum Einlesen in das komplexe Thema gut geeignet ist. Dort werden die Player des ABCP Programme auch vorgestellt. Die Studie ist hier erhältlich.
--- 5. November 2009 ---
Erneut ist uns ein ein Artikel aus dem Handelsblatt aufgefallen. Der Artikel "Kreditmanager: Inkasso mit Zuckerbrot und Peitsche" beschreibt das Berufsbild des unternehmensinternen "aktiven Debitorenmanagers".
Beim Kreditmanager handelt es sich aber nicht um einen "umgetauften" Rechnungswesen-Mitarbeiter, der erst auf eine überfällige Forderung reagiert. Sondern um einen aktiven Gestalter für die individuellen Kreditbeziehungen zu Kunden. Diese stragische Aufgabe des Debitorenmanagement sollte im eigenen Hause bleiben. Wenn für die Liquiditätsbeschaffung rein externe Lösungsansätze wie das Abtreten von überfälligen Forderungen an Inkasso-Unternehmen oder das Faktoring gewählt werden, dann entfällt für Unternehmen halt jede individuelle Gestaltungsmöglichkeit.
Das systematische und aktive Forderungsmanagement ist damit für jedes Unternehmen eine zentrale Managementaufgabe. Der Kreditmanager hat eine Schnittstellenaufgabe zwischen Vertrieb, Controlling und Rechnungswesen. Er muß z.B. zwischen dem Vertrieb und dem sicherheitsbewußten Buchhalter vermitteln. Es gibt Weiterbildungsmöglichkeiten zum Kreditmanager, z.B. über den Verein für Credit Management e.V.
Und jetzt eine Anmerkung von uns: Ein solcher Kreditmanager ist für uns der ideale Anwender der von uns betreuten Software Sage FRP Collect. Neben qualifiziertem Personal ist zur Erfüllung dieser Aufgaben auch Software hilfreich. Da können wir ihnen gerne mit Informationen zu Sage FRP Collect weiterhelfen
--- 4. November 2009 ---
Das Handelsblatt beschrieb in der Ausgabe vom 4.11.2009 in einem Artikel den Nutzen von Treasury Software bzw. Cash-Management Software bei einem mittelständischen Unternehmensgruppe mit 300 Mitarbeitern. Die wesentlichen Anregung fasse ich gerne zusammen:
In der Vergangenheit hatte die Dillinger Fabrik gelochter Bleche GmbH keinen Überblick über Forderungen und Kreditikosten. Die Liquiditätsplanung hatte eine Vorschau von zwei oder drei Wochen und erfolgte für jedes Unternehmen der Gruppe getrennt. Die Vorfinanzierung der Aufträge ist eine wesentliche Aufgabe, da sehr materialintensiv gearbeitet wurde und das Rohmaterial auch international einzukaufen ist. In der Vergangenheit barg diese kurzfristige und uneinheitliche Arbeitsweise viele Risiken und führte zu vermeidbaren Kosten. Für den Leiter des Rechnungswesen stellten sich vor Projektbeginn mehrere Aufgaben: Risiken senken, die Finanzierung sicherzustellen und alle Finanzierungsquellen kostengünstig zu nutzen.
Mit einer modernen Cash Management Software erfaßte das Unternehmen die Finanzsituation der gesamten Gruppe und erhielt damit eine einheitliche Datenbasis für das ganze Unternehmen. Nun gibt es aktuelle Zahlen auf Knopfdruck. Und endlich auch eine automatische langfristige Cash-Planung. Beispielsweise berechnet die Software nach dem Einkauf großer Mengen von Rohware den zukünftigen Cashverlauf - mit Hilfe von Parametern wie Skonto-Ausnutzung, Preisschwankungen und Kursänderungen. Mit diesen Plandaten hat das Unternehmen einen deutlich besseren Überblick. Und zusätzlich wurde durch Cash-Pooling die Kreditkosten gesenkt. Mehr Liquidität bedeutet mehr Sicherheit für das Unternehmen Mit herzlichen Grüßen - Georg Krieger
--- 8. Oktober 2009 ---
Laut einer aktuellen Umfrage der DIHK haben sich die Kreditkonditionen für 60 Prozent der befragten Unternehmen im Herbst 2009 abermals verschlechtert. Die DIHK stellt weiterhin fest, dass die Stärke der Krise bei vielen Unternehmen die Schwachstellen im Cash Management und bei der Finanzierung aufgezeigt hat. Die Studie steht auf den Seiten der DIHK zum Download bereit. Ihr Georg Krieger
--- 6. September 2009 ---
Wozu eine Sommerpause alles gut ist:Die überwiegende Anzahl der Konjunkturprognosen geht von einem leichten Wachstum im Jahr 2010 aus. Die Dekabank schreibt beispielsweise: "Die globale Veränderungsrate des Bruttoinlandsprodukts für 2009 ist negativ, aber mit Blick auf das kommende Jahr ist, wenn auch unterdurchschnittlich, Wachstum wieder klar in Sicht." Georg Krieger
--- 24. August 2009 ---
Das Handelsblatt widmet dem ThemaCash-Pooling-Software einen kurzen Artikel. Die wesentlichen Aussagen fassen wir zusammen:
Eine Cash-Management-Software nützt, weil Sie das Geld mit wenigAufwand dahin schafft, wo es gebraucht wird. Es ist sicher derNormalfall, dass ein Unternehmen mehrere Konten hat oder beiTochtergesellschaften Geld geparkt ist. Im Tagesgeschäft fehlt aber dieZeit für eine händische Überwachung und manuelle Disposition.
Der Artikel beschreibt dann Cash-Management-Lösungen von Großbanken, den Genossenschaftsbanken und den Sparkassen.
Dazu unsere Meinung: Das sind wunderbar passende Lösungen, wenn Siealle Konten bei einer einzigen Bank unterhalten. Und Konten im Auslandsollten Sie möglichst auch vermeiden. Ist das bei Ihnen nicht der Fall ? Dann unser Tipp: Schmöckern Sie aufunserer Webseite, falls Sie beim Cash-Pooling mit Konten beiunterschiedlichen Banken oder gar Bankkonten im „exotischen“ Ausland(wie z.B. Frankreich, Polen, Slowakei, Tschechische Republik, Koreaetc. ) arbeiten müssen. Da hätten wir eine Lösung.... Bei Rückfragen hilft Ihnen gerne Ihr Georg Krieger
--- 28. Juli 2009 ---
Die europäische Zentralbank bestätigt die von vielen Unternehmen "gespürte" restriktive Kreditvergabe der Banken. Im Vergleich zum Vormonat wurden im Juni 2009 0,7 Prozent weniger Kredite vergeben. Die Börsenzeitung stellt fest, dass dies der stärkste Rückgang seit Beginn der Aufzeichnungen der EZB im Jahre 2003 war. Georg Krieger
--- 22. Juli 2009 ---
"Wir gehen davon aus, dass die Jahre 2009 und 2010, wahrscheinlich auch noch 2011, von höheren Abschreibungen im Kreditgeschäft geprägt sein werden, weil die Insolvenzgefahr im Unternehmenssektor und auch bei den privaten Haushalten zunimmt.", so Gerhard Hofmann, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken. In einer aktuellen Enzyklika wird die weitblickende und gerechte Wirtschaftlichkeit der VR Banken gewürdigt. Dies wird dann noch wichtiger als zum Zeitpunkt der päpstlichen Anerkennung. Georg Krieger
--- 17. Juli 2009 ---
Berücksichtigt man auch die Kreditvergabe an (die eigenen) Finanzdienstleister an Unternehmen, dann ist die Kreditvergabe im 1. Quartal 2009 tatsächlich um fast sieben Prozent gestiegen. Die Kreditvergabe an die Realwirtschaft ist im selben Zeitraum aber um 2,7 Mrd. Euro gefallen, berichtet FTD heute. Die Finanzbranche stützt also aktuell immer noch sicherheitshalber die Branchenkollegen und damit sich selber. Georg Krieger
--- 14. Juli 2009 ---
Deutsche Firmen schlechter als ihr Ruf: Das Verhältnis des Netto-Umlaufvermögens deutscher Unternehmen zum Umsatz ist um fast ein Drittel schlechter als im europäischen Vergleich. Ursache dafür sind die nach wie vor zu hohen Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, so der Bericht des Wirtschaftsauskunftsdienstes D&B. Thomas Albert
--- 10. Juli 2009 ---
Unser Internetdienstleister bat mich, die Begriffe Cash-Management, Float-Management und Dispute-Management öfter mal im Blog fallen zu lassen. Das sei hiermit geschehen. Georg Krieger
--- 30. Juni 2009 ---
Die Gesellschafter von Dr. Krieger, Wydawka & Partner beschließen die Gründung von Dr. Krieger & Kollegen. Mit der Rechtsform-Änderung von der Partnschaftsgesellschaft zur GmbH & Co. KG erfüllen wir die Anforderungen unserer Kunden und Geschäftspartner, da wir ohne die bisherigen Einschränkungen Leistungen zur Verfügung stellen können. Georg Krieger
--- 5. Juni 2009 ---
Dr. Krieger, Wydawka & Partner beschließen eine strategische Partnerschaft mit dem Portalbetreiber www.forderungsmanagement.com. Uns beeindruckt der Umfang und hohe Qualitätsanspruch den die Portalbetreiber seit Jahren sicherstellen. Georg Krieger
--- 30. April 2009 ---
Altares legt die aktuelle Studie über den Zahlungsverzug in Europa vor. Deutschland, Frankreich und die Niederlande nehmen nach wie vor einen Spitzenplatz ein, auch wenn die Verzugszeiten (DSO) immer länger werden. Thomas Albert

